Am 8. April 2011 war es wieder mal soweit. Es hatte sich kurzfristig ergeben, dass ich nach meiner Verletzungspause von 4 Monaten, mit nach Woodward fliegen konnte. Danke an Senad, dessen Platz ich bekommen habe.
Unsere deutsch/ungarische Reisegruppe bestand aus Markus Braumann (B-Mann), Sergej Geier (G.Eier), Tobias Wicke (Der Deutsche Tourist), Björn Mager (Der Winzer), Ben Shenker (Der Fußfan), Bobo (DJ Bobo), OG Marton (Flatlandlegende), Andreasch (Fotograf) und meiner Wenigkeit.
Nach einem entspannten Flug, einigen Unklarheiten bei der Autovermietung und einer verregneten Autofahrt, kamen wir total am Ende in Woodward an. Als wir die erste Nacht in Buds Barn hinter uns gebracht hatten, wurden sofort die Räder zusammengebaut und die Eröffnungssession gefahren. Außer uns waren noch einige namenhafte Größen im Camp. Jamie Bestwick, Harry Main, Michael Beran, Dennis Ennerson und Drew Besanzon sind nur einige der Namen, die uns einen Besuch abstatteten.
Zwei Wochen in Woodward gehen ziemlich auf die Knochen. Ganz besonders wenn man 3 ½ Monate überhaupt nicht gefahren ist und dann mit der Angst im Kopf, dass der Fuß noch nicht 100%ig einsatzbereit ist.
Im Gegensatz zu meinem letzten Besuch in Woodward, konnten wir sogar einige Tage die Outdoor Parks fahren. Es ist einfach unfassbar wie viele Rampen es in WW gibt. Manchmal konnte man sich überhaupt nicht entscheiden, wo man zuerst fahren sollte. Sehr beliebt war immer das Foampit und die Resibox in Lot 8.
Zwischenzeitlich gab es ein paar kleinere Komplikationen z.B. mit den Internet und vor allem mit Sergejs Fuß. Siggi ist am 4ten Tag umgeknickt und niemand von uns glaubte daran, dass er nochmal fahren kann. Nach ca. 5 Tagen, einem fetten Bluterguss und einer gesunden Schwellung saß er aber dann doch wieder im Sattel.
Nach der ersten Woche im Camp stand ein Tagesausflug in den Ray’s MTB Park nach Cleveland auf dem Programm. Die Autofahrt war der Hass. Die haben dort doppelt so breite Autobahnen wie wir, aber man darf nur halb so schnell fahren. Dafür ist der Park einfach der Hammer. Eigentlich bräuchte man eine Landkarte damit man sich nicht verfährt.
Tatsächlich sind wir alle kaum die Rampen gefahren, sondern haben uns stattdessen harte Wettkämpfe auf den Mountenbike Tracks gegeben. Die Steilkurve, der Aufzug, die Wippe, alles war dabei!
Nach weiteren 4 Tagen im Camp ging es wieder ab nach Hause. Leider war mein
Fuß noch nicht wieder so fit um Vollgas fahren zu können, aber es war wieder mal eine tolle Reise mit meinen Freunden und das ist doch schließlich das, was BMX ausmacht.










